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Unterschiede vor Ort zwischen DPM, QR und Barcodes

Zusammenfassung: Vergleichen Sie die Lesebedingungen für DPM, QR-Code und lineare Barcodes, einschließlich Beleuchtung, Fokus, Oberflächenqualität und Validierungsanforderungen vor Ort.
Unterschiedliche Codes, unterschiedliche Probleme
Für die Rückverfolgbarkeit werden DPM-Codes, QR-Codes und lineare Barcodes verwendet, die sich vor Ort jedoch unterschiedlich verhalten. Ein DPM-Code wird direkt auf einem Teil per Laser, Nadelprägung oder Gravur markiert. Es weist möglicherweise einen geringen Kontrast auf und kann durch Bearbeitungsspuren, Öl, Oxidation oder gekrümmte Oberflächen beeinträchtigt werden. Ein gedruckter QR-Code bietet normalerweise mehr Kontrast, aber eine kleine Modulgröße, beschädigte Etiketten und eine schlechte Fokussierung können dennoch zu instabilem Lesen führen. Ein linearer Barcode benötigt klare Balken über eine ausreichende Bildbreite und kann fehlschlagen, wenn das Etikett zerknittert, gedehnt oder teilweise verdeckt ist.
Da die Fehlermodi unterschiedlich sind, kann eine einzelne Scanner- oder Codeleser-Einstellung möglicherweise nicht jedes Projekt lösen. Das optische Design, die Beleuchtungsmethode und die Algorithmustoleranz müssen mit der tatsächlichen Codeoberfläche übereinstimmen.
Überlegungen zum DPM-Code
DPM-Anwendungen erfordern normalerweise die sorgfältigste Beleuchtungsprüfung. Auf Metallteilen kann koaxiales Licht hilfreich sein, wenn die Oberfläche flach und reflektierend ist, während Balkenlicht mit geringem Winkel gravierte oder genadelte Markierungen sichtbar machen kann, indem es einen Schattenkontrast erzeugt. Wenn das Teil gekrümmt ist, kann das gleiche Licht in einem Bereich zu Blendung und in einem anderen zu Dunkelheit führen. Auch die Belichtung der Kamera und die Schärfentiefe des Objektivs spielen eine Rolle, da ein flacher Fokus dazu führen kann, dass kleine Zellen verschwinden.
Das Lesesystem sollte mit Teilen aus der normalen Produktion getestet werden, nicht nur mit einem sauberen Muster. Abgenutzte Werkzeuge, ungleichmäßige Markierungskraft und Oberflächenverschmutzung können die Qualität des Codes beeinträchtigen.

Körperbild: Codetypen und Hauptherausforderungen bei der Inspektion.
Überlegungen zu QR und Barcode
QR-Codes sind toleranter als viele DPM-Markierungen, da sie eine Fehlerkorrektur enthalten, aber dennoch eine ausreichende Auflösung und einen ausreichenden Kontrast benötigen. Der Code sollte genügend Pixel im Bild einnehmen und das Objektiv sollte den gesamten Codebereich im Fokus halten. Bei linearen Barcodes sind Ausrichtung und Feldabdeckung wichtig. Wenn der Scanner nur einen Teil des Codes erkennt oder die Balken durch Bewegung unscharf werden, sinkt die Lesestabilität.
In der Verpackungs- und Logistikbranche entscheiden Qualität und Platzierung der Etiketten oft über das Endergebnis. Feste Lesegeräte benötigen eine konsistente Teilepositionierung, während Handscanner einen ergonomischen Zugang und einen ausreichenden Leseabstand benötigen.
Die Validierung vor Ort sollte normale Proben, beschädigte Proben und Grenzproben umfassen. Ein System, das nur perfekte Etiketten liest, kann während der realen Produktion dennoch ausfallen. Bei Rückverfolgbarkeitsprojekten sollten Ingenieure auch prüfen, wie der Codeleser fehlgeschlagene Lesevorgänge meldet, wie das Produktionssystem Nacharbeiten handhabt und ob Bediener den Grund für ein No-Read-Ereignis schnell identifizieren können.
Fazit
Die beste Lösung zum Lesen von Codes beginnt mit der Identifizierung des Codetyps, der Oberfläche, der Größe, der Geschwindigkeit und der Installationsbeschränkungen. DPM-, QR- und Barcode-Projekte verfolgen möglicherweise ähnliche Ziele, ihre Beleuchtungs- und Einrichtungsanforderungen sind jedoch nicht dieselben. Eine sorgfältige Probenprüfung hilft, instabile Messwerte nach der Installation des Systems zu vermeiden.
Praktische Checkliste
- Trennen Sie DPM-, QR- und Barcode-Proben während der Validierung.
- Testen Sie echte Oberflächen, nicht nur saubere Demonstrationscodes.
- Bestätigen Sie gemeinsam Auflösung, Fokus und Beleuchtungswinkel.


